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Beitragsarten

Abstracts können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden und umfassen maximal 250 Wörter (sofern nicht anders angegeben). Die Sprache des Titels und des Abstracts muss mit der Vortragssprache übereinstimmen. Zu beachten ist, dass Erstautor*innen bis spätestens 01.06.2027 zur Tagung angemeldet sein müssen, damit der Beitrag in das Programm aufgenommen wird. 

Jede*r Teilnehmer*in kann nur (maximal) einen Beitrag in Erstautorenschaft aus einem der folgenden Formate einreichen:

Forschungsreferat, Vortrag oder Diskussion in einem Symposium, Vortrag oder Diskussion in einem Topic Symposium, Positionsreferat, Poster. Eine Person kann aber in einem Symposium/Topic Symposium zugleich Chair sein und einen Vortrag halten.

Für die Formate Podiumsdiskussion, Preregistration Fuck-up und Feedback Session gibt es keine Beschränkung. Das bedeutet, dass eine Person zusätzlich zu einem Forschungsreferat, Vortrag oder Diskussion in einem (Topic) Symposium, Positionsreferat oder Poster noch eine Podiumsdiskussion, ein Preregistration Fuck-up oder eine Feedback Session einreichen kann. Es wäre jedoch nicht möglich, ein Forschungsreferat und ein Poster einzureichen.

Einreichungsfrist: 28.02.2027

Ausnahme: Die Einreichungsfrist für Feedback Sessions endet am 19.07.2027

Forschungsreferate

Bei Forschungsreferaten handelt es sich um einzeln eingereichte Vorträge zu empirischen, konzeptuellen, theoretischen oder methodologischen Forschungsarbeiten oder Übersichtsarbeiten.

Einzelne Forschungsreferate werden vom Programmkomitee zu Themengruppen zusammengefasst.

Zeitrahmen pro Forschungsreferat: 18 Minuten (inklusive Diskussion)

Topic Symposium oder Symposium: Vortrag oder Diskussion

Ein Symposium ist eine thematisch gebündelte Beitragsform, bei der mehrere aufeinander abgestimmte Vorträge gemeinsam eingereicht und im Rahmen einer Sitzung präsentiert werden. Ziel eines Symposiums ist es, ein Forschungsfeld, einen Ansatz oder ein spezifisches Thema vertieft und aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen sowie den fachlichen Austausch anzuregen.

Symposia umfassen 4 Beiträge à 18 Minuten inklusive Diskussion; ein Beitrag kann zugunsten einer gemeinsamen Diskussion mit einer externen Diskutantin oder einem externen Diskutanten entfallen.

Die Chairs eines Symposiums sind verantwortlich für die Einladung und Zusammenstellung der Einzelbeiträge. Sie übernehmen die Anmeldung des Symposiums, die Koordination der Beiträge, ggf. die Organisation einer Diskutantin/eines Diskutanten und die Moderation. Bitte reichen Sie sowohl ein Mantelabstract für das Symposium als auch die Einzelabstracts gebündelt ein. Auch für eine Diskussion ist ein kurzer Abstract erforderlich, in dem der Beitrag der Diskussion, also z.B. die zu diskutierende Kontroverse, kurz beschrieben wird. Das Programmkomitee begutachtet und bewertet das Symposium als Einheit.

Bei der Einreichung soll angegeben werden, wenn das Symposium zum Tagungsmotto „Times of Change“ passt. Die entsprechenden Symposia werden dann im Abstract-Band als „Topic Symposium“ besonders ausgezeichnet.

Zeitrahmen pro Symposium: Gesamtdauer 75 Minuten, aufgeteilt auf

  • 4 mal 18 Minuten pro Vortrag inkl. Diskussion oder

  • 3 mal 18 Minuten pro Vortrag inkl. Diskussion plus 1 mal 18 Minuten Diskussion durch eine*n Diskutant*in

Preregistration Fuck-Up

Eine Preregistration Fuck-Up Session ist eine interaktive Beitragsform, in der Forschende offen über Herausforderungen, Fehler und unerwartete Probleme im Zusammenhang mit Präregistrierungen berichten. Im Mittelpunkt stehen konkrete Erfahrungen aus der Planung, Durchführung und Auswertung präregistrierter Studien, bei denen Annahmen nicht aufgegangen sind, Abweichungen vom ursprünglichen Plan notwendig wurden oder praktische bzw. methodische Schwierigkeiten auftraten. Ziel der Session ist es, aus diesen „Fuck-Ups“ zu lernen, Transparenz im Forschungsprozess zu fördern und den Austausch über gute Praxis im Umgang mit Präregistrierungen zu stärken.

Preregistration Fuck-Ups werden einzeln eingereicht und vom Programmkomitee zu Themengruppen zusammengefasst.

Zeitrahmen pro Preregistration Fuck-Up: 18 Minuten (inkl. Diskussion)

Feedback Session

Hierbei handelt es sich um einzeln eingereichte Vorträge, zu denen Feedback und Diskussion gewünscht wird. Es kann sich um Forschungsideen (ähnlich eines Stage 1 Reports bei Registered Reports) handeln oder um die Darstellung eines theoretischen Problems, einer ungeklärten methodischen Frage oder eines unerwarteten Ergebnismusters.

Beim Einreichen einer Feedback Session sollen außerdem Namen von Personen mit Expertise im relevanten Forschungsbereich angegeben werden, die voraussichtlich an der Konferenz teilnehmen. Das Programmkomitee fragt diese Personen dann als Moderator*innen/Feedback-Geber*innen für die individuelle Feedback Session an, eine Teilnahme dieser Personen kann aber nicht garantiert werden.

Feedback Sessions werden einzeln eingereicht und vom Programmkomitee zu Themengruppen zusammengefasst.

Für Feedback Sessions gilt eine verlängerte Einreichungsfrist bis 19.07.2027.

Zeitrahmen: 25 Minuten aufgeteilt auf 10 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion

Positionsreferate

Ein Positionsreferat ist eine Beitragsform, in der eine klar begründete fachliche Position zu einem spezifischen Thema, Ansatz oder Diskursfeld dargelegt und zur Diskussion gestellt wird. Positionsreferate können theoretische, methodologische, forschungspraktische oder wissenschaftspolitische Fragestellungen adressieren.

Zeitrahmen: 45 Minuten (aufgeteilt auf 30 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion)

Podiumsdiskussion

Eine Podiumsdiskussion ist eine dialogorientierte Beitragsform, in der mehrere eingeladene Personen unterschiedliche Perspektiven zu einem gemeinsamen Thema öffentlich diskutieren. Im Zentrum steht der strukturierte Austausch zwischen den Podiumsteilnehmenden sowie die Einbindung des Publikums. Anders als bei klassischen Vortragsformaten liegt der Fokus nicht auf der Präsentation einzelner Beiträge, sondern auf der Gegenüberstellung und Diskussion von Positionen, Erfahrungen oder Einschätzungen.

Eine Podiumsdiskussion umfasst in der Regel drei bis fünf Diskutierende mit komplementären fachlichen Hintergründen oder Standpunkten sowie eine moderierende Person, die den Ablauf strukturiert, Leitfragen einbringt und die Diskussion lenkt. Ziel ist es, ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, Kontroversen sichtbar zu machen und einen vertieften fachlichen Austausch zu ermöglichen.

Die Einreichung erfolgt als gemeinsamer Vorschlag, der das Thema, die Zielsetzung der Diskussion, die Zusammensetzung des Podiums sowie den geplanten Ablauf (inkl. Moderation und Publikumsbeteiligung) beschreibt. Das Programmkomitee bewertet die Podiumsdiskussion als Gesamtformat.

Zeitrahmen: 75 Minuten

Poster/Lightning Poster

Ein Poster ist eine visuell orientierte Beitragsform, in der Forschungsarbeiten kompakt und anschaulich auf einem Poster präsentiert werden. Im Mittelpunkt steht die strukturierte Darstellung zentraler Inhalte – etwa Fragestellung, theoretischer Hintergrund, Methodik, Ergebnisse und Schlussfolgerungen – in einer für das Publikum schnell erfassbaren Form. Poster eignen sich insbesondere für empirische, konzeptuelle, theoretische oder methodologische Arbeiten sowie für laufende Projekte und erste Befunde.

Die Präsentation erfolgt im Rahmen einer Postersession.

Bei der Einreichung eines Posters soll angegeben werden, ob das Poster als Lightning Poster berücksichtigt werden soll. Lightning Poster werden zusätzlich zur Ausstellung in einer regulären Poster Session schon in der Welcome Session der Konferenz in einem 4-minütigen Kurzvortrag vorgestellt.

Format: DIN A0, Hochformat

Alle eingereichten Beiträge werden einem doppelten Peer-Review unterzogen. Die Abstracts der akzeptierten Beiträge werden online in einem Programmheft zur Tagung veröffentlicht. Durch Einreichung eines Abstracts erklären sich die Autor*innen mit einer Veröffentlichung im Abstract-Band einverstanden.